Wie kommt eigentlich der Honig in’s Glas?

 

 neuer AblegerkastenLaussuche am Waldtrauf 
 Absperrgitter aus KunststoffVortrag Spätsommerpflege von Dr. Gerhard Liebig 
  Königin im Abfangröhrchen neuer Ablegerkasten Männchen Gallische Feldwespe Laussuche am Waldtrauf             
  Absperrgitter aus Kunststoff Korbbienenstand Umlaven Vortrag Spätsommerpflege von Dr. Gerhard Liebig  

Bilder und Info’s zum Thema „Bienen halten“

Aktuelles

13. Dezember ’22:  Durch das anhal­tend kühle Wetter sitzen unsere Bienen­­völker jetzt ruhig und eng in ihrer Winter­­­traube (Wärme­kugel) und „träumen“ bereits dem kommen­­den Früh­­ling ent­­gegen. Des­wegen ist auch keine Brut mehr vor­handen. So konnten wir vor ein paar Tagen eine Behand­­­lung gegen den Brut­­­­para­­­sit, die Varroa-Milbe mit einer 3,5%igen Oxal­­­­säure­­­­lö­sung durch­­­führen.
Damit sind bis ins zeitige Früh­jahr alle anfallen­den Arbei­ten im Außen­breich, an den Bienen, erledigt. Es ist auch reich­lich Zeit um einiges für die kommende Saison zu planen und vor­zu­be­rei­ten­, wie z.B. das Beuten-Material instand halten, Mittel­wände gießen und in die Rähmchen einlöten. Wir freuen uns schon auf das Früh­­jahr, wenn wir zum ersten Mal wieder heim­keh­rende Bienen mit Pollen­höschen an den Flug­löchern sehen.

Nachtrag:  Wir sind dieses Jahr nicht ins Rhein­tal, in die Akazien­tracht (Robi­nie = Schein­aka­zie) gewandert. Wie wir von einem Imker­kolle­gen erfahren haben. War dieses Jahr der Ertrag dort sehr gering, nur bei etwa 5 kg pro Volk.
Gründe dafür bei dieser Tracht können sein: 1. noch ein spä­ter Nacht­frost in der Zeit der bereits offenen Blüte oder 2. ein Starkregen der die Blüten abwäscht. Fall 1 führte 2021 zu einem geringe­ren Ertrag und dieses Mal war es wohl Fall 2. Somit hätte sich der Auf­wand auch für uns nicht gelohnt.
5. August ’22:  Im Gegensatz zum Vorjahr hat sich dieses mal das warme Wetter fort­gesetzt, teilweise mit Hitzerekorden und viel Trockenheit. Ende Mai und im Juni trat bei uns im Schwäbi­schen Wald eine gute Wald­­tracht auf, die dann aber nach ein paar Wochen zuende war. Parallel waren wir mit vier Völkern wieder in der Pfalz in der Maronen­blüte. So konnten wir recht bald den Honig ernten und sind bereits dabei die Völker für die kommende Zeit vor­zu­be­reiten, siehe im Album Spät­­sommer­­pflege.
23. Mai ’22: Bis jetzt ist es ein gutes Honigjahr. Den Früh­jahrs-Blüten­honig haben wir bereits ernten können. Es dauert aber noch ein paar Tage bis er dann im cremigen Zustand kris­talli­siert ist und so ver­kauft werden kann. Beim Raps­honig sieht es auch gut aus. Da stehen Bienen­völker von uns noch auf der Schwäbi­schen Alb in über 700 Meter Höhe. Zudem ist es spannend ob es dieses Jahr mal wieder zu einer Wald­tracht kommt. Momen­tan werden dazu relativ viele Honig­tau­er­zeuger an Fichte und Tanne gefunden. Trotzdem muss das noch nicht bedeuten, dass diese weiter­hin (für eine gewisse Zeit) gute Lebens- und Ver­meh­rungs­bedin­gungen vorfinden.
27. April ’22: Endlich wieder ein gutes, blütenreiches Frühjahr ohne kritische Frosttage und auch mit genug Nieder­schlägen! Unsere Bienen­völker haben an den wärmeren Tagen schon einiges an Nektar [12] ge­sammelt – deut­lich mehr als sie direkt zur eige­nen Ernäh­rung benö­tigen. So können wir dieses Mal mit einer guten Früh­jahrs­blüten­honig­ernte ab Mitte/­Ende Mai rechnen 😀
2. April ’22: Nach einigen fast schon sommer­lichen Tagen ist es jetzt noch einmal deutlich kühler geworden. Heute Morgen hat sogar eine dünne Schnee­decke die Land­schaft ver­zau­bert. Diese Verzö­gerung ist für die Bienen­völker gut, so können sie noch bis zur Kirsch- und dann auch Obst­blüte (Apfel und Birne), bis zur ersten Tracht (Früh­jahrs­blüte) im Jahr weiter wachsen. Unsere Völker haben wir inzwi­schen gut aus­ge­win­tert. Nur ein paar wenige mit alten, drei­jährigen Köni­ginnen mussten wir auf­lösen, haben sie mit Jung­völkern ver­einigt. Sie waren inzwi­schen weisel­los oder „buckel­brütig“ geworden. Buckel­brütig bedeutet, dass der Samen­vorrat der Köni­gin knapp wird, was zu einem un­ebenen Brut­bild führt – unregel­­mäßig her­vor­ste­hende Brut­zellen.
18. Februar ’22:  Endlich, heute um die Miitags­zeit und nur ein paar Stunden vor dem erwar­teten Sturm, zeigt das Thermo­meter ausreichend warme 16°C an. So herrscht vor den Flug­löchern reger Betrieb und im Garten wird Pollen an der bereits blühenden Kornel­kirsche [12] und am Winter­ling [12] gesammelt. Zeit­weise reißt auch die Wolken­decke auf und die Sonne ver­goldet die Land­schaft. Auf eine Durch­sicht der Völker wird heute ver­zichtet. Eine erste Kon­trolle mit der jewei­ligen Volks­stärke und dem restlichen Futter­vorrat, hatten wir bereits vor 10 Tagen durch­ge­führt. Die kom­plette Aus­winte­rung werden wir frühestens am Ende des Monats durch­führen.

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© Imkerei Mikley, Cottenweiler