Wie kommt eigentlich der Honig in’s Glas?

 

 neuer AblegerkastenLaussuche am Waldtrauf 
 Absperrgitter aus KunststoffVortrag Spätsommerpflege von Dr. Gerhard Liebig 
  Königin im Abfangröhrchen neuer Ablegerkasten Männchen Gallische Feldwespe Laussuche am Waldtrauf             
  Absperrgitter aus Kunststoff Korbbienenstand Umlaven Vortrag Spätsommerpflege von Dr. Gerhard Liebig  

Bilder und Info’s zum Thema „Bienen halten“

Aktuelles

27. April ’22: Endlich wieder ein gutes, blütenreiches Frühjahr ohne kritische Frosttage und auch mit genug Nieder­schlägen! Unsere Bienen­völker haben an den wärmeren Tagen schon einiges an Nektar [12] ge­sammelt – deut­lich mehr als sie direkt zur eige­nen Ernäh­rung benö­tigen. So können wir dieses Mal mit einer guten Früh­jahrs­blüten­honig­ernte ab Mitte/­Ende Mai rechnen 😀
2. April ’22: Nach einigen fast schon sommer­lichen Tagen ist es jetzt noch einmal deutlich kühler geworden. Heute Morgen hat sogar eine dünne Schnee­decke die Land­schaft ver­zau­bert. Diese Verzö­gerung ist für die Bienen­völker gut, so können sie noch bis zur Kirsch- und dann auch Obst­blüte (Apfel und Birne), bis zur ersten Tracht (Früh­jahrs­blüte) im Jahr weiter wachsen. Unsere Völker haben wir inzwi­schen gut aus­ge­win­tert. Nur ein paar wenige mit alten, drei­jährigen Köni­ginnen mussten wir auf­lösen, haben sie mit Jung­völkern ver­einigt. Sie waren inzwi­schen weisel­los oder „buckel­brütig“ geworden. Buckel­brütig bedeutet, dass der Samen­vorrat der Köni­gin knapp wird, was zu einem un­ebenen Brut­bild führt – unregel­­mäßig her­vor­ste­hende Brut­zellen.
18. Februar ’22:  Endlich, heute um die Miitags­zeit und nur ein paar Stunden vor dem erwar­teten Sturm, zeigt das Thermo­meter ausreichend warme 16°C an. So herrscht vor den Flug­löchern reger Betrieb und im Garten wird Pollen an der bereits blühenden Kornel­kirsche [12] und am Winter­ling [12] gesammelt. Zeit­weise reißt auch die Wolken­decke auf und die Sonne ver­goldet die Land­schaft. Auf eine Durch­sicht der Völker wird heute ver­zichtet. Eine erste Kon­trolle mit der jewei­ligen Volks­stärke und dem restlichen Futter­vorrat, hatten wir bereits vor 10 Tagen durch­ge­führt. Die kom­plette Aus­winte­rung werden wir frühestens am Ende des Monats durch­führen.

13. Dezember ’21:  Durch das anhal­tend kühle Wetter sitzen unsere Bienen­völker seit Wochen ruhig und eng in ihrer Winter­­­traube (Wärme­kugel) und „träumen“ bereits dem kommen­­den Früh­­ling ent­­gegen. Des­wegen war jetzt auch keine Brut mehr vor­handen. Somit konnten wir vor drei Tagen eine Behand­­­lung gegen den Brut­­­­para­­­sit, die Varroa-Milbe mit einer 3,5%igen Oxal­­­­säure­­­­lö­sung durch­­­führen.
Damit sind bis ins zeitige Früh­jahr alle anfallen­den Arbei­ten im Außen­breich, an den Bienen, erledigt. Somit ist jetzt reich­lich Zeit um einiges für die kommende Saison zu planen und vor­zu­be­rei­ten­, wie z.B. das Beuten-Material instand halten, Mittel­wände gießen und in die Rähmchen einlöten. Wir freuen uns schon auf das Früh­­jahr, wenn wir zum ersten Mal wieder heim­keh­rende Bienen mit Pollen­höschen an den Flug­löchern sehen.

13. Oktober ’21:  Unsere Bienen­völker sind seit eini­gen Tagen schon für die kühlere Jahres­zeit vor­berei­tet worden. Sie haben aus­­reichende Futter­vor­räte, die bis in den März rei­chen sollen und der Raum wurde auf 2 Zargen mit je 7 Zander­waben redu­ziert. Zudem wurde das Flug­loch in der Höhe ein­ge­engt, um das Ein­dringen von Spitz­mäu­sen oder anderen un­ge­woll­ten, „Unter­mie­tern“ zu ver­hin­dern. Jetzt sollten die Völker mög­lichst nicht mehr gestört werden. Die Brut­tätig­keit nimmt stetig ab und bei Ruhe und Kälte bilden die Bienen dann häufig eine dichte, schüt­zende Wärme­kugel, weiteres siehe unter FAQs: Machen die Bienen einen Winterschlaf?

7. August ’21:  Das relativ kühle und oft reg­ne­ri­sche Wetter hat sich fort­ge­setzt. So waren die Ernten aus den noch fol­genden Trach­ten Edel­kas­tanie und Linde viel geringer als sonst. Schließ­lich gab es dieses Jahr, wie ja schon vermutet, auch keine Wald­tracht.
Was aber recht gut ge­klappt hat, ist der Aufbau von Jungvölkern, die dann die „Renn­pferde“ im kommen­den Jahr sind. Zudem können die Bie­nen­völ­ker dies­mal be­reits sehr früh auf die kommende Winter­zeit vor­be­rei­tet werden, siehe bei Spät­sommer­pflege.

18. Juni ’21:  Die Honig­ernte aus Obst und Löwen­zahn, hier im Weis­sacher Tal, ist leider wetter­bedingt komplett aus­ge­fallen. So extrem haben wir das noch nie erlebt, es herrschte sogar akuter Futter­mangel. Dafür haben wir dann aber später im Raps (Höhen­lage der Schwä­­bischen Alb) und auch in der Robiene (im Rhein­tal) mehr Erfolg gehabt. Jetzt steht ein Teil unserer Bienen­völker in der Pfalz, wo die Edel­kas­tanie kurz vor dem Auf­blühen ist. Das Gleiche gilt auch hier daheim für die Linde. Ob es danach noch zu einer Wald­tracht  kommt, ist sehr zwei­fel­haft. Die Vor­aus­set­zungen dafür sind laut einer Prog­nose für dieses Jahr nicht günstig. Auf jeden Fall hat sich das Wandern in zwei der Trachten umso mehr gelohnt.

3. Mai ’21:  Vor einem Monat war es gut, daß es noch einmal kälter wurde. In­zwi­schen hat das aber viel zu lange an­ge­halten. Zudem sind die Blüte von Schlehe und ein großer Teil der Kirsche durch auf­tre­tende Nacht­fröste er­froren. Jetzt blühen zwar be­reits Apfel und Löwen­zahn. Aber auch hier reichen die Tem­pera­turen noch nicht für einen gute Nek­tar­ver­sor­gung [12] unserer Bienen­völker und damit für eine Tracht aus. Man­ches ver­gan­gene Jahr haben wir zu dieser Zeit bereits den ersten Blüten­honig ge­ern­tet. Mal sehen, wie es weiter geht…

Für Sie im Web entdeckt

Warum die vielen Verlinkungen?

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© Imkerei Mikley, Cottenweiler