An der Decke der Schwarmkiste haben die Bienen bereits mit etwas Wabenbau begonnen. Das von den Bienen ausgeschwitzte, sogenannte
Jungfernwachs
ist noch
weiß. Es bekommt die typische gelbe Färbung erst durch den Kontakt mit
Pollen,
der das sogenannte Pollenöl enthält und das wiederum den Naturfarbstoff
Carotin [12].
Nachtrag: Trotz dem engen Kontakt mit tausenden von Bienen gab es keinen einzigen Stich. Ein Bienenschwarm hat noch kein Verteidigungsverhalten,
wie es sehr wohl bei
einem normalen, starken und trachtfähigen Bienenvolk in Nestnähe vorhanden ist.
Flugloch
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Das Fugloch heißt "Loch", obwohl es bei heutigen
Magazin-Beuten
meist ein Schlitz unten im Beutenboden ist.
Dies hat "historische" Gründe.
Ursprünglich lebte die Honigbiene in unseren Breitengraden im Wald, in alten Baumhöhlen, z.B. in verlassenen
Specht-Höhlen. Die Öffnung war meist ein "Loch". Die Imker hießen damals auch noch "Zeidler" und waren als Zunft
hoch geschätzt.
Bei
Ablegern
und anderen schwachen Volkern wird das Flugloch eingeengt, damit es vom Bienenvolk besser gegen
fremde Eindringlinge verteidigt werden kann. Dies gilt auch für normal starke Völker im Winter. Hier wird dann
meist ein Keil eingesetzt, der das Flugloch auch so in der Höhe verkleinert, dass die insektenfressenden
Spitzmäuse [12]
nicht mehr herein können.
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