© Imkerei Mikley - Album: 070504
Ein Schwarm im Mai ...
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An der Decke der Schwarmkiste haben die Bienen bereits mit etwas Wabenbau begonnen. Das von den Bienen ausgeschwitzte, sogenannte Jungfernwachs ist noch weiß. Es bekommt die typische gelbe Färbung erst durch den Kontakt mit Pollen, der das sogenannte Pollenöl enthält und das wiederum den Naturfarbstoff Carotin [12].

Nachtrag: Trotz dem engen Kontakt mit tausenden von Bienen gab es keinen einzigen Stich. Ein Bienenschwarm hat noch kein Verteidigungsverhalten, wie es sehr wohl bei einem normalen, starken und trachtfähigen Bienenvolk in Nestnähe vorhanden ist.

Brutnest
Brutnesttemperatur
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Das Brutnest ist der zentrale Bereich des Bienenvolkes. Es ist, wenn es die Behausung (Beute) zuläßt, kugelförmig ausgebildet. Dies liegt daran, dass eine Kugel die kleinste Oberfläche im Verhältnis zum Volumen hat, und damit mit dem geringsten Energieaufwand "beheizt" werden kann, siehe auch Brutnestordnung [18].
Alles Futter, was von außen hereinkommt gelangt erst einmal hierher und wird direkt zur Versorgung der Bienenbrut verbraucht. Entstehen hierbei Überschüsse, so wird der Nektar über (s. Honigraum) und der Pollen neben dem Brutbereich eingelagert und haltbar gemacht.
Im Brutnest herrscht eine konstante Temperatur von 35 ºC. Hierzu wird mit Nektar oder Honig / Futter "geheizt" - näheres siehe Brutwärme [11]. Ist es wärmer, so wird entsprechend belüftet und bei großer Sommerhitze kann es sogar passieren, dass die Bienen Wasser holen und es verdunsten (Kühlschrank- Prinzip).

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