Hierbei ein zweiter kleiner handwerklicher Fehler: Es wäre besser gewesen, die Bienen in die vorläufig leere
Zarge
abzuklopfen und erst dann die
Waben
einzusetzen. So startete nämlich die noch nicht ganz einjährige
Königin
erst einmal zu einen kleinen "Rundflug", wobei die Gefahr besteht, dass sie verloren geht, z.B.
auf dem Flugbrett des daneben stehenden Volks landet und dann ggf. abgestochen wird.
Aber Ende gut, alles gut. Sie landete Gott sei Dank an der Beutenwand.
auslaufen
aufnagen
schlüpfen
[schließen]
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Als Auslaufen wird das Schlüpfen der Bienenbrut bezeichnet. Von der Eiablage an gerechnet dauert dies 21 Tage bei der normalen
Biene,
24 Tage beim
Drohn
und nur 16 Tage bei einer
Königin.
Das voll ausgebildete Insekt nagt sich dabei mit seinen
Mandibeln [12]
durch den
Deckel
der geschlossenen
Brutzelle
- läuft sozusagen (her)aus.
Bei einer
Weiselzelle
entsteht dabei ein kreirunder Schnitt und man sieht dann häufig auch noch den aufgeklappten Deckel, wie bei einer geöffneten Konservendose. Bei der Königinnenzucht
(Vermehrung), allgemeinen Volksdurchsicht oder Schwarmkontrolle wird dies als sicheres Zeichen dafür gesehen, dass jetzt eine junge Königin im
Ableger
oder Volk
vorhanden ist. Allerdings bauen die Bienen häufig nach dem Schlüpfen die Weiselzellen in ein paar Tagen wieder ab, insbesondere auf noch jüngerem Wabenbau. Genauso wird eine
Zelle, die nicht in Ordnung ist, bei der z.B. die Larve abgestorben (abgesackt) ist, wieder entfernt.
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