Der Raum zwischen den
Rähmchen
der ersten und zweiten
Brutzarge
wurde auch überbaut, hauptsächlich mit
Drohnenzellen.
Durch das Öffnen wurde dieser Bereich auch aufgerissen. So sind in Bildmitte zwei Drohnenlarven aus bereits
gedeckelten
Zellen zu sehen.
Direckt darunter zwei sogenannte Spielnäpfchen, die Vorstufe zu möglicherweise später entstehenden Schwarmzellen, der Wiege für neue Königinnen. Zwei weitere
Spielnäpfchen sind über der Larven und rechts zu sehen. Links noch weitere unverletzte geschlossene
Drohenzellen.
Zur Unterscheidung: Die Drohnenzellen liegen waagrecht, wie auch die normalen
Arbeiterinnen-Brutzellen.
Dagegen sind Schwarmzellen (Königinnenzellen) immer senkrecht
angeordnet.
Beute
[Bild] [schließen]
|
Die Behausung (Kiste) eines Bienenvolks.
In der modernen Imkerei werden stapelbare Kisten
(Magazine
oder auch
Zargen
genannt), die unten und oben offen sind, verwendet.
Dazu kommt ein Boden mit dem
Flugloch
und dem Belüftungsgitter (Insektengitter), auch Gitterboden genannt.
Schließlich kommt als Abschluss oben auf die Beute ein Isolierdeckel und eine Blechhaube als Wetterschutz.
Der Vorteil der Magazin-Beute liegt in der Möglichkeit den Raum an die Stärke (Anzahl der Bienen) des Bienenvolks
anzupassen. Hier ist eine große Dynamik bei den bei uns in Mitteleuropa gehaltenen
Bienenrassen,
z.B. der
Carnica vorhanden.
So kommt solch ein Volk mit ca. 8.000 Bienen aus dem Winter und kann bis zur Sonnenwende ein Maximum von
bis zu 40.000 Bienen erreichen.
|
|