17. April: In diesem Album soll schwerpunktmäßig in's Bienenvolk, sozusagen in's Innere dieses Superorganismus mit der Bezeichnung
"der Bien"
geschaut werden.
Hier sind Eier, sogenannte
Stifte,
auf einer neu ausgebauten
Mittelwand,
zu sehen.
Gut ist auch der Zellenversatz um eine halbe Breite zur Rückseite der Wabe
zu erkennen (dunklere Färbung). Weiterhin
sieht man auch, dass die Bienen die
Zellen
zuerst rund bauen, auch den Zellenboden.
Eckiger wird das Ganze erst durch extra Erwärmen, oder auch die Wärme des
Brutnestes,
bei dem sich der
Wachsbau,
entsprechend durch physikalische Effekte (Oberflächenspannung einer Flüssigkeit) verändert. Als anschauliches Beispiel können zwei aneinander stoßende
Seifenblasen dienen, bei den sich eine topfebene Trennwand bildet.
auslaufen
aufnagen
schlüpfen
[schließen]
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Als Auslaufen wird das Schlüpfen der Bienenbrut bezeichnet. Von der Eiablage an gerechnet dauert dies 21 Tage bei der normalen
Biene,
24 Tage beim
Drohn
und nur 16 Tage bei einer
Königin.
Das voll ausgebildete Insekt nagt sich dabei mit seinen
Mandibeln [12]
durch den
Deckel
der geschlossenen
Brutzelle
- läuft sozusagen (her)aus.
Bei einer
Weiselzelle
entsteht dabei ein kreirunder Schnitt und man sieht dann häufig auch noch den aufgeklappten Deckel, wie bei einer geöffneten Konservendose. Bei der Königinnenzucht
(Vermehrung), allgemeinen Volksdurchsicht oder Schwarmkontrolle wird dies als sicheres Zeichen dafür gesehen, dass jetzt eine junge Königin im
Ableger
oder Volk
vorhanden ist. Allerdings bauen die Bienen häufig nach dem Schlüpfen die Weiselzellen in ein paar Tagen wieder ab, insbesondere auf noch jüngerem Wabenbau. Genauso wird eine
Zelle, die nicht in Ordnung ist, bei der z.B. die Larve abgestorben (abgesackt) ist, wieder entfernt.
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