Als letzte Methode wird ein
Futtertrog
verwendet. In der Mitte ist ein "Kamin" über den die Bienen aufsteigen können.
Gut geeignet ist der Futtertrog für eine flüssige Fütterung mit Invert-Zucker-Sirup oder eine Zuckerlösung von 1:1 bis 3:2 (3 Teile Zucker).
Hier ist der Trog für einen Versuch in zwei Kammern aufgeteilt worden. In den
hinteren Teil wurden 3 Teile (6 kg) grober Zucker eingefüllt und in den vorderen Teil 2 Teile (4 l) Wasser. Hierdurch soll auf das
extra Auflösen des Zuckers in Wasser verzichtet werden, allerdings funktioniert das Ganze noch nicht optimal. Manchmal bleibt (wie hier) noch Zucker übrig,
oder der Zucker ist so mit Wasser bedeckt, dass das Futter von den Bienen nicht abgenommen wird. Das Verhältnis von Zucker zu Wasser und das der Grundflächen der beiden
Kammern zueinander muß noch verbessert (optimiert) werden.
Als Schwimmer wurden Holzleistchen verwendet.
Nachtrag: Auch nach weiteren Versuchen konnte kein befriedigendes Ergebnis erzielt werden.
das Wandern
[Bild] Gitterboden
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Bienen werden an einen anderen Ort in eine
Tracht
verbracht. Dies wird als Wandern bezeichnet. Hierzu muss zu einer Zeit, in der auch die
Flugbienen
"zu hause" sind, die
Beute
verschlossen
(Flugloch schießen)
werden.
Dies ist nachts, spät abends nach Sonnenuntergang oder früh morgens der Fall.
Transportiert werden die so eingesperrten Völker möglichst zu einer kühlen Tageszeit (früh morgens). Zudem muss
eine Belüftungsmöglichkeit vorhanden sein, da sonst die Gefahr zum
"Verbrausen"
besteht. Für die Wanderung geeignete
Beuten
haben hierzu einen Gitterboden (Insektengitter).
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