© Imkerei Mikley - Album: 060806
Spätsommerpflege 2006
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Als letzte Methode wird ein Futtertrog verwendet. In der Mitte ist ein "Kamin" über den die Bienen aufsteigen können. Gut geeignet ist der Futtertrog für eine flüssige Fütterung mit Invert-Zucker-Sirup oder eine Zuckerlösung von 1:1 bis 3:2 (3 Teile Zucker).

Hier ist der Trog für einen Versuch in zwei Kammern aufgeteilt worden. In den hinteren Teil wurden 3 Teile (6 kg) grober Zucker eingefüllt und in den vorderen Teil 2 Teile (4 l) Wasser. Hierdurch soll auf das extra Auflösen des Zuckers in Wasser verzichtet werden, allerdings funktioniert das Ganze noch nicht optimal. Manchmal bleibt (wie hier) noch Zucker übrig, oder der Zucker ist so mit Wasser bedeckt, dass das Futter von den Bienen nicht abgenommen wird. Das Verhältnis von Zucker zu Wasser und das der Grundflächen der beiden Kammern zueinander muß noch verbessert (optimiert) werden. Als Schwimmer wurden Holzleistchen verwendet.

Nachtrag: Auch nach weiteren Versuchen konnte kein befriedigendes Ergebnis erzielt werden.

Bienenwachs
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Wachs
Wachsdrüsen
aufketten  Bild [11]
Wildbau
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Jungfernbau
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Bienenwachs ist ein von den Bienen erzeugtes fettähnliches Stoffgemisch aus Estern, langkettiger Alkohole und Säuren - nähere Details zu den Eigenschaften und der Zusammen­setzung siehe [12]. Durch längere Molekül­ketten ist Bienenwachs bei Raumtemperatur nicht flüssig, sondern fest. Von uns Menschen verzehrtes Bienenwachs wird unverdaut wieder ausgeschieden. Es schmilzt bereits ab ca. 65 ºC und sollte aus Sicherheitsgründen (Selbstentzündung wie bei Fettverbrennung) nie direkt, sondern immer in einem Wasserbad [12] verflüssigt werden!
In einem bestimmten Alter besitzen die Bienen sogenannte Wachsdrüsen und "schwitzen" auf der Bauchseite, zwischen den Hinter­­leibs­ringen, kleine Wachsschuppen heraus. Dieses Material ist bei Temperaturen im Bienenstock von bis zu 35 ºC (im Brutnestbereich) gut modellierbar, vergleichbar mit einer Knetmasse. Bei einer bestehenden Tracht und falls im Bienenstock freier Raum, oder eine Lücke zwischen den Waben mit etwas mehr als 35 mm Mittenabstand vorhanden ist, "ketten" sich die Bienen dort "auf" und fangen an, einen neuen Wabenbau aus Wachs zu errichten. Wir Imker nennen dies dann "Wildbau" oder auch "Jungfernbau". Das Wachs von "Jungfernwaben" ist noch ganz weiß. Erst durch eine "Verunreinigung", das sogenannte Pollenöl entsteht die uns bekannte gelbe Färbung.
Weiteres siehe auch: Wiederverwendung von Bienenwachs

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