Die "Ernte" bei einem
Altvolk
- grob gezählt 1000
Milben
und etwas Gemüll.
Wie sich hier zeigt, war die Behandlung dringend erforderlich, damit das Bienenvolk in der Lage ist, in den nächsten Wochen noch genügend gesunde - nicht durch die
Varroa vorgeschädigte, und damit kurzlebige - Winterbienen zu erzeugen.
Die hier auch zu sehenden Wespen suchen nach Nahrung.
Flugloch
[Bild] [Bild] [schließen]
|
Das Fugloch heißt "Loch", obwohl es bei heutigen
Magazin-Beuten
meist ein Schlitz unten im Beutenboden ist.
Dies hat "historische" Gründe.
Ursprünglich lebte die Honigbiene in unseren Breitengraden im Wald, in alten Baumhöhlen, z.B. in verlassenen
Specht-Höhlen. Die Öffnung war meist ein "Loch". Die Imker hießen damals auch noch "Zeidler" und waren als Zunft
hoch geschätzt.
Bei
Ablegern
und anderen schwachen Volkern wird das Flugloch eingeengt, damit es vom Bienenvolk besser gegen
fremde Eindringlinge verteidigt werden kann. Dies gilt auch für normal starke Völker im Winter. Hier wird dann
meist ein Keil eingesetzt, der das Flugloch auch so in der Höhe verkleinert, dass die insektenfressenden
Spitzmäuse [12]
nicht mehr herein können.
|
|