© Imkerei Mikley - Album: 060707
Tagebuch Juli 2006
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Auf dieser Diestel-Blüte ist links eine Wildbiene [12], wahrscheinlich ein Weibchen der Furchenbiene Lasioglossum leucozonium [34], mit gelben Pollenhöschen zu sehen. Sie sieht zwar einer Honigbiene sehr ähnlich, ist aber im Gegensatz zu dieser nicht staatenbildend (manchmal in keinen Aggregationen [12] oder solitär [12] lebend) und deutlich kleiner, nur etwa 8 mm groß.

Flugloch
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Das Fugloch heißt "Loch", obwohl es bei heutigen Magazin-Beuten meist ein Schlitz unten im Beutenboden ist. Dies hat "historische" Gründe. Ursprünglich lebte die Honigbiene in unseren Breitengraden im Wald, in alten Baumhöhlen, z.B. in verlassenen Specht-Höhlen. Die Öffnung war meist ein "Loch". Die Imker hießen damals auch noch "Zeidler" und waren als Zunft hoch geschätzt.
Bei Ablegern und anderen schwachen Volkern wird das Flugloch eingeengt, damit es vom Bienenvolk besser gegen fremde Eindringlinge verteidigt werden kann. Dies gilt auch für normal starke Völker im Winter. Hier wird dann meist ein Keil eingesetzt, der das Flugloch auch so in der Höhe verkleinert, dass die insektenfressenden Spitzmäuse [12] nicht mehr herein können.

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