Eine
Weiselzelle
wird auf eine freie Stelle der
Brutwabe
gesteckt, d.h. der Holzstopfen wird leicht in die
Wabe
gedrückt - natürlich mit der Spitze
nach unten. Dabei wird darauf geachtet,
dass die Spitze der Zelle nicht beschädigt, oder die Zelle gar deformiert wird. In der Zelle befindet sich eine 14 bis 15 Tage alte
Königinnen-Larve,
d.h. es sind ein bis zwei Tage vor dem Schlüpfen der Königin. Zum Einsetzen der Wabe in den
Ablegerkasten
wurde eine zweite entnommen, so dass die Wabe vorsichtig
seitlich an die verbliebene(n) Wabe(n) herangeschoben werden kann, wobei die Zelle sich dann in der
Wabengasse
befindet.
Trachttanz Tanzsprache Schwänzeltanz
[Bild] Rundtanz Zittertanz Bepiepen
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Die Bienen haben verschiedene Tanzsprachen um ihren Stockgenossinnen eine
Tracht
oder auch eine andere
Futterquelle
mitzuteilen. Im Nahbereich (bis ca. 100 Meter) wird ein Rundtanz verwendet und die Bienen müssen einfach
in der Nähe nach Geruch (!) suchen. Bei weiteren Entfernungen wird der
Schwänzeltanz, mit "eingebautem Kompass" und einer zusätzlichen Entfernungsangabe benutzt. Die so informierten
Sammlerinnen
nehmen genau so viel "Treibstoff" in ihrem Honigmagen mit, dass sie die Trachtquelle anfliegen und im Notfall auch noch zurückfliegen können.
Hierdurch kann fast optimal viel Nahrung heimgebracht werden.
Neben diesen Tänzen zur Aufforderung an die Stockgenossinnen zum Sammeln gibt es auch noch den Zittertanz und das sogenannte Bepiepen.
Der Zittertanz wird von einer Sammlerin aufgeführt, wenn sich die Abnahme der Nahrung durch
Stockbienen
zu stark verzögert hat, weil z.B. alle vorhandenen
"Vorratskammern" gefüllt sind. Das Bepiepen signalisiert, dass die von einigen Tänzerinnen noch betanzte Trachtquelle bereits versiegt ist. In beiden Fällen wird
das weitere Tanzen eingestellt.
Weiteres zum Trachttanz siehe auch bei
[12] und
[21].
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