Eine
Weiselzelle
wird auf eine freie Stelle der
Brutwabe
gesteckt, d.h. der Holzstopfen wird leicht in die
Wabe
gedrückt - natürlich mit der Spitze
nach unten. Dabei wird darauf geachtet,
dass die Spitze der Zelle nicht beschädigt, oder die Zelle gar deformiert wird. In der Zelle befindet sich eine 14 bis 15 Tage alte
Königinnen-Larve,
d.h. es sind ein bis zwei Tage vor dem Schlüpfen der Königin. Zum Einsetzen der Wabe in den
Ablegerkasten
wurde eine zweite entnommen, so dass die Wabe vorsichtig
seitlich an die verbliebene(n) Wabe(n) herangeschoben werden kann, wobei die Zelle sich dann in der
Wabengasse
befindet.
Arbeiterin
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Arbeiterin ist eine andere Bezeichnung für die "normale
Biene"
in diesem Insektenstaat, dem Bienenvolk. Hiermit wird auch schon ausgesagt, wer die ganze Arbeit zu verrichten hat. Die anderen beiden Bienenwesen
(Phenotypen)
Drohn
und
Königin
sind ausschließlich nur für das Geschlechtliche, die Vermehrung und das Eierlegen zuständig.
Im Laufe des Lebens von 4 bis 6 Wochen durchläuft eine Arbeiterin verschiedene Tätigkeiten. Hier eine kleine Auswahl:
Ammenbiene
(Jungbiene, Stockbiene),
Wächterin,
Flugbiene (Sammlerin),
Kundschafterin und
Wasserholerin. Manche dieser Tätigkeiten, z.B. Wächterin am
Flugloch,
werden auch genetisch bevorzugt, d.h. nur ein kleiner Teil der Bienen übt überhaupt diese Tätigkeit aus. Dies hat damit zu tun, dass die
Bienen eines Volkes zwar nur von der einen vorhandenen Königin, aber von bis zu 20 verschiedenen Drohnen abstammen.
Neuere Forschungen haben ergeben, dass durch geringfügig unterschiedliche Temperaturen im Brutnest auch verschiedene Eigenschaften herausgebildet
werden können.
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