© Imkerei Mikley - Album: 060510
Tagebuch Mai 2006
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.. und eine ganz aus der Nähe. Pheromone [12] der Larve [12] sorgen dafür, dass die Zellen von den Bienen gut belaufen werden.
Das Insekt macht nach dem Verdeckeln (in der geschlossenen Zelle) und bis zum Schlüpfen mehrere Umwandlungen (Metamorphosen [12]) durch, wobei es sich vorher einspinnt. In dieser Phase ist es dann sehr erschütterungsempfindlich und durch eine entsprechende Störung kann es absterben. Deshalb sollten Weiselzellen nur kurz nach dem Verdeckeln oder maximal einen Tag vor dem Schlüpfen zur Ablegerbildung dem Zuchtvolk entnommen werden.

Bienensterben im Rheintal 2008
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Im April/Mai 2008 ereignete sich im Rheintal direkt nach der Aussaat von Mais ein massives Bienensterben, das durch das Pflanzenschutzmittel und für Insekten hochgefährliche Nervengift Clothianidin [12] verursacht wurde. Betroffen waren nach der offiziellen Erhebung für die Landesregierung Baden-Württemberg etwa 11.500 Bienenvölker und sehr wahrscheinlich auch viele anderen Insekten. Die "Todeszone" erstreckte sich etwa 200 km entlang der Rheinschiene zwischen Lörrach und Rastatt. Das Saatgut wurde entsprechend einer amtlichen Empfehlung (teilweise sogar Verordnung) mit dem seit 2004 in Deutschland zugelassenen Mittel "Poncho pro", das diesen Wirkstoff enthält, gegen den neu im Süden auftretenden Westlichen Maiswurzelbohrer [12] gebeizt. Beim Aussaatvorgang mit pneumatischen Geräten traten mit dem Wirkstoff belastete Abgase und Stäube auf, die sich dann weitläufig in der Umgebung auf Blütenpflanzen (u.a. Obstblüte, Löwenzahn, Rapsfelder) niederschlugen. Dort kamen dann Honigbienen beim Sammeln von Nektar [12] und Pollen damit in Kontakt, bzw. brachten dieses belastete Material heim in den Bienenstock. Nachdem eindeutige Untersuchungsergebnisse [39] durch das Julius-Kühn-Institut in Braunschweig vorlagen, nahm das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit acht Saatgutbehandlungsmittel mit sofortiger Wirkung vom Markt. Hierzu gehört auch das von Bayer CropScience hergestellte Mittel "Poncho" mit dem Wirkstoff Clothianidin. Nur wenige Wochen später wurden die Mittel wieder "termingerecht", für Herbstaussaaten zugelassen.

Referenzen und weitere Infos:

Siehe auch bei Vergiftungen und Colony Collapse Disorder (CCD).

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