... und tatsächlich, wir werden fündig: Schwarmzellen in allen Entwicklungsstadien - hier eine schon
gedeckelte
auf der
Drohnenwabe.
Zur
Schwarmverhinderung
brechen wir alle Zellen aus. Zudem hängen wir zwei voll bebrütete
Waben
von der unteren
Zarge
in die Mitte der zweiten um und
dafür zwei
Brutwaben
mit dicken Honigkränzen der zweiten Zarge genau darüber in den
Honigraum
(über das
Absperrgitter).
In der unteren Zarge wird die
Brut in der Mitte zusammengerückt und zwei
Mittelwände
als jeweils zweitäußerste Wabe gegeben. Insgesamt haben wir durch diese Maßnahme den vorher sehr
flachen Brutbereich in die Höhe gezogen, so dass jetzt der Raum besser angenommen werden kann.
Zelle
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Als Zelle wird die kleinste Einheit einer
Wabe
aus
Bienenwachs
bezeichnet, typisch mit ihrer sechseckigen Form. In diesen Zellen wird entweder die Bienenbrut (s.
Brutnest)
herangezogen, oder es werden auch Vorräte eingelagert. Dies ist vor allem der
Honig (s.
Honigraum),
aber auch in kleineren Mengen der
Blütenpollen.
Ferner dienen die leeren, luftgefüllten Zellen der Randwaben im Winter zur Wärmeisolation.
Wenn Imker von einer Zelle sprechen, meinen sie aber auch häufig eine
Weiselzelle,
die Wiege einer neuen
Königin.
Solche sackartig, senkrecht herunter hängenden Gebilde treten beim
Schwarmtrieb [12],
der
Nachschaffung
und bei der Vermehrung der Bienenvölker durch
Ablegerbildung
und Königinnenzucht auf. Weiteres siehe auch bei den Begriffen
Umlarven [A],
Näpfchen [A]
und
Auslaufen.
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