Der
Imkerverein Winnenden [ext.Link]
veranstaltet einen Imker-Anfänger-Kurs. Der erste Teil war Theorie und wurde bereits an vier Samstagen absolviert.
Zum ersten Termin des Praxisteils (zweiter Teil) begrüßt Hermann Jung die Teilnehmer an seinem Bienenstand.
Folgende Themen werden behandelt:
1) Völkerdurchschau, dabei ggf. Erweiterung
mit einer zweiten
Zarge
für den
Brutraum
oder sogar schon der dritte Zarge
als
Honigraum.
2) Schwarmkontrolle und -Verhinderung
3)
Ablegerbildung
mit
Königinnenzucht
und Umlarven.
Zelle
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Als Zelle wird die kleinste Einheit einer
Wabe
aus
Bienenwachs
bezeichnet, typisch mit ihrer sechseckigen Form. In diesen Zellen wird entweder die Bienenbrut (s.
Brutnest)
herangezogen, oder es werden auch Vorräte eingelagert. Dies ist vor allem der
Honig (s.
Honigraum),
aber auch in kleineren Mengen der
Blütenpollen.
Ferner dienen die leeren, luftgefüllten Zellen der Randwaben im Winter zur Wärmeisolation.
Wenn Imker von einer Zelle sprechen, meinen sie aber auch häufig eine
Weiselzelle,
die Wiege einer neuen
Königin.
Solche sackartig, senkrecht herunter hängenden Gebilde treten beim
Schwarmtrieb [12],
der
Nachschaffung
und bei der Vermehrung der Bienenvölker durch
Ablegerbildung
und Königinnenzucht auf. Weiteres siehe auch bei den Begriffen
Umlarven [A],
Näpfchen [A]
und
Auslaufen.
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