Gott sei Dank selbst von manchem übereifrigen Gartenbesitzer nicht auszurotten und für uns Imker im Frühjahr eine der wichtigsten Blütenpflanzen ist
der
Löwenzahn [24]
(Taráxacum officinále).
Als Korbblütengewächs (Compósitae) ist er ein hervorragender Nektar- und
Pollenspender. Der Blütenhonig in unserer Gegend ist immer ein
Gemisch, das hauptsächlich von Löwenzahn und Obstblüte stammt. Auch färbt der Löwenzahn später, auf der Schwäbischen Alb, als Begleittracht noch
unseren Rapshonig leicht gelb ein.
Honigraum
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Der obere Bereich, die dritte und manchmal auch vierte
Zarge
einer
Beute.
Damit die Königin hier nicht hinkommen und Eier legen kann, wird zwischen dem
Brutraum
(der untere Bereich der
Beute)
und dem Honigraum ein sogenanntes
Absperrgitter
eingelegt. Dieses hat eine Maschenweite, die den normalen Bienen ein
Durchschlüpfen ermöglicht aber der dickeren Königin "den Zutritt" versperrt. Vorteile daraus sind: Honig aus
unbebrüteten Waben
und Waben die der Wachsmotte keine Vermehrungsmöglichkeit bieten und damit nach dem Abernten im Herbst gut eingelagert
werden können.
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